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Ein Wirtschaftszweig, der Nordhausen zu Bekanntheit verhalf, ist zweifelsohne die hier ansässige Tabakindustrie. Schon um 1790 kam es zu ersten Niederlassungen von Rauch - und Schnupftabakfabrikanten in Nordhausen.

 

1826 gab es bereits 3 Betriebe mit 58 Arbeitskräften. Ende der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts wurde das Produktionssortiment um Kautabake und Zigaretten erweitert. 1838 bestanden 7 Betriebe mit 164 Beschäftigten davon 54,8% Frauen. In der Mitte der 50er Jahre des 19.Jh. waren es schon 656. Dieser Aufschwung setzte sich am stärksten in der Kautabakproduktion durch. Die Zigarettenproduktion stieg nicht so stark, aber auch stetig. 1862 wurden 62 Millionen Stück produziert. Den Hauptanteil an Rohtabak bezog man übrigens aus dem Eichsfeld.
Im letzten Viertel des 19. Jh. setzte aber ein Rückgang der Produktion an Rauch - und Schnupftabak sowie an Zigaretten ein. Grund dafür war ein steigender Bedarf an Kautabak, der maßgeblich vom steigenden Aufkommen an Bergbau in Deutschland herrührte.