Stadtmauer

 

Home
Angebote
Gilde
Photoalbum
Entwicklung der Stadt
Stadtrundgang

Neptunbrunnen

Petriturm

Pferdemarkt

Primariusgraben

Promenade

Rathaus

Roland

Stadtmauer

Theater

Zwinger

 
 
Nordhausen und seine ehemaligen Befestigungen


 


Barfüßertorturm, Kaiserturm, Oswaldturm, Judenturm, Gärtnerturm, Warttürmchen , Grimmeltor, Zwinger, Schlammtor, Rautentor, Töpfertor, Tor im Logengarten, Wiedigsburg, Kuttelpforte, Neuewegstor, Sundhäusertor, Bielentor, Hagentor, Altentor

Die Stadtbefestigung Nordhausens ist in mehreren Bauepochen errichtet worden. Die älteste wird aus Palisaden und Flechtwerk mit davor gelegenen Gräben bestanden haben. Als im Jahre 1220 der Stauferkaiser Friedrich II. Nordhausen als Freie Reichsstadt bestätigte, dürfte man mit dem Bau einer Steinmauer begonnen haben.
Es ist auch höchst wahrscheinlich, dass die Burg, die Heinrich I. bauen ließ, schon eine Mauer besessen hat. Auf alle Fälle steht fest, dass im 13. Jahrhundert mit dem Bau einer steinernen Befestigung begonnen wurde. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden die Anlagen erweitert. Um 1487 soll der Bau vollendet gewesen sein. Der Stadtkern war durch vier Haupttore befestigt: Töpfertor, Rautentor, Neuewegstor,  Barfüßertor.
Diese Tore hatten bis auf das Neuewegstor noch ein inneres bzw. äußeres Tor. Alle trug man im 19. Jahrhundert ab. Die Mauer besaß 24 Schalentürme, sieben Zinnen und zwei Bollwerke. Hinzu kamen noch die Ummauerung der Neustadt, des Altendorfes und die Befestigungen des Frauenberges. Von diesen ist nichts erhalten geblieben. Eingefügt waren das innere und äußere Sundhäusertor, das innere und äußere Bielentor, das innere und äußere Grimmeltor, das Altentor und vor dem Töpfertor das Schlammtor mit einem Rondell. Die umliegenden Dörfer hatten ausreichend Steine zum Bau der Mauern zu liefern. Der Abbau erfolgte bei Niedersachswerfen aus den Stadtbrüchen (Kohnstein). Das Material bestand aus Zechstein, Zechsteingips und Dolomit. Der rote Sandstein wurde in den Brüchen bei Großwerther gebrochen.